Ansichten
Piper: Also, wenn in hundert Jahren der eine oder andere Felix und
das liebe Geld im Schrank stehen hätte, fände ich das schon nett.
Das ist vielleicht aber etwas zu viel erwartet, weil das ein Buch ist, das
gezielt in die heutige Zeit paßt, und ich weiß nicht, ob man das
dann noch verstünde.
David: Gab es denn für Dich Vorbilder, sowohl als Buchautor
als auch als Wirtschaftsredakteur?
Piper: Im Journalismus war das zum einen für mich der Chef der
Vossischen Zeitung, Richard Lewinson, aus den 20er-Jahren. Der konnte gute
Reportagen und Kommentare schreiben und hat das geschafft, was ich anstrebe:
Wirtschaft anschaulich zu schildern. Außerdem bewundere ich noch Rolf
Zundel von der "Zeit" und Herbert Riehl-Heyse von der "Süddeutschen Zeitung".
David: Und bei den Büchern?
Piper: Ich habe mir nicht gesagt: ,Ich will schreiben wie Erich Kästner',
aber im Hintergrund hat dieser sicher eine Rolle gespielt. Man darf auch nicht
vergessen, daß es in Amerika ganz tolle Sachbücher gibt. Die Amerikaner
können das noch besser als wir: sachlich und spannend schreiben.
David: Bist Du mit Deinem Lebensweg zufrieden? >weiter
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